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Digitale Bildung auf der didacta Messe

Das Forum didacta DIGITAL auf der Bildungsmesse in Hannover

Vom 20. bis 24. Februar findet in Hannover die Bildungsmesse didacta statt. Auf dem Forum didacta DIGITAL werden dort die aktuellen Themen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert.

Wie in nahezu allen Gesellschaftsbereichen sorgt die Digitalisierung auch bei der Bildung für völlig neue Perspektiven. Alle daraus resultierenden Aspekte werden auf der didacta 2018 in Halle 13 im Themenbereich „didacta DIGITAL“ gezeigt. Auf dem Forum didacta DIGITAL in Halle 13, Stand C124 setzen sich zahlreiche Veranstaltungen damit auseinander, wie die Bildung in der digitalen Welt gelingen kann. Besucher erhalten dort wertvolle Anregungen und Informationen über eine zukunftsweisende Verbindung von Pädagogik und Technik. Auch auf der Messe erhältlich ist das kostenfreie Fachmagazin didacta DIGITAL, in dem Fortschritte und Hindernisse bei der digitalen Bildung ausführlich thematisiert werden.

Programm Forum didacta DIGITAL

Dienstag 20. Februar 2018

10 Uhr bis 10:45 Uhr

„DSGVO – wie denn, wo denn, was denn“

Mehr Sicherheit durch die Datenschutz-Grundverordnung für alle Bildungsakteure. Mit Manfred Sommerer, Microsoft Deutschland GmbH

11 Uhr bis 11:45 Uhr

"Über den Tellerrand: Datenschutz und Internet Policy an Schulen im internationalen Vergleich "

Cloud-Anwendungen und digitale Lerninhalte aus dem Internet dringen immer stärker in den Schulalltag durch. Zum einen kann das Lernen mit Ihnen effizienter und individueller gestaltet werden. Zum anderen erhöhen Sie die Gefahr, auf Basis der entstehenden Datenmengen und Algorithmen individuelle Schülerprofile und umfangreiche Lernvitas zu erstellen. Das Podiumsgespräch mit Bildungsakteuren aus Finnland, Schweden und Österreich zeigt, wie international mit den Themen Datenschutz, Internet Policy und den großen Internetkonzernen an Bildungseinrichtungen umgegangen wird. Und wie digitales Lehren und Lernen sicher für Lehrkräfte und Schüler/innen umgesetzt werden kann.

Es diskutieren unter anderem:
Hubert Kjellberg (NE Nationalencyklopedin AB, Schweden)
Mag. Stephan Waba, Bundesministerium für Bildung, Österreich
Moderation: Beth Havinga

12 Uhr bis 12:45 Uhr

"Paneldiskussion zur Finanzierung von Endgeräten - Bring Your School Device"

Bund und Länder werden die Endgeräte für Schüler nicht finanzieren. Einzig möglicher Weg ist die Elternfinanzierung der Endgeräte. In Kombination mit dem BYSD Konzept = Bring Your School Device kann das funktionieren - Wie geht das? Ist das ein akzeptables Modell für alle Parteien? Eine Diskussion mit Politik, Sachaufwandsträgern, IT-Dienstleistern, Schulleitern und Elternvertretern.

13 Uhr bis 13:45 Uhr

"Die Rolle und Bedeutung von Cloudcomputing der Schule 4.0"

n-Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne im Gespräch mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, der Landesinitiative n-21 und dem Hasso-Plattner-Institut über die Rolle und Bedeutung von Cloudcomputing der Schule 4.0. Da sowohl die Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Institut (HPI) als auch die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) hinsichtlich ihrer Zielsetzung der BMBF Offensive „#D“ und dem Medienkompetenzkonzept „Ziellinie 2020“ der niedersächsischen Landesregierung entsprechen und einen identischen, modular-skalierbaren Ansatz verfolgen, liegt es nahe beide Plattformen durch einen Erfahrungsaustausch im Entwicklungsstadium kooperativ weiter zu entwickeln. Im Gespräch sollen die Chancen des Cloudcomputing in Schule aufgezeigt werden und der aktuelle Entwicklungsstand der landes- und schulübergreifenden Cloudtechnologie in der Entwicklungs- und Erprobungsphase vorgestellt werden.

Teilnehmer:

Grant Hendrik Tonne, Kultusminister Niedersachsen, Hannover
Prof. Dr. Christoph Meinel (HPI, Potsdam)
N.N. (BMBF, Berlin)
Michael Sternberg (Landesinitiative n-21, Hannover)
Jan Renz (HPI, Potsdam)
Hanno ter Haseborg (Landesinitiative n-21, Hannover)

14 Uhr bis 14:45 Uhr

"Pädagisch sinnvoller Einsatz digitaler Medien in der frühkindlichen Bildung."

Chancen und Herausforderungen für den Kindergarten im Rahmen der Digitalisierung. Mit Referent Dr. Christian Engelbrecht.

15 Uhr bis 15:20 Uhr

"Keine Digitale Souveränität ohne Schulentwicklung"

Was brauchen Schüler*innen für das Digitalzeitalter – jenweits von Tools und Techniken? Was brau- chen Lehrer*Innen, um den Anforderungen der Digitalisierung zu begegnen? Und wie lässt sich die Herausforderung Digitalisierung als Querschnittsthema wirksam und systemisch in Schule verankern? An diesen Fragen setzt das Pacemaker Project mit dem Ziel einer sinnvollen und umfassenden Com- puter Information Literacy an. Seit Kurzem wird das Project erprobt und an Schulen in Nordrhein- Westfalen weiterentwickelt. Roman Rüdiger stellt Hintergründe, wirkungsorientiertes Konzept, Methoden und Ziele des Schulentwicklungsprojektes vor. Das „Pacemaker Project – Schrittmacher für digitale Schule“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von EDUCATION Y, Teach First Deutschland und Wikimedia Deutschland.

Referent: Roman R. Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand von Education Y

15:30 Uhr bis 15:50 Uhr

"Das Ende der Kreidezeit"

Digitalisierung des Schulunterrichts durch den Aufbau einer zentralisierten, standardisierten Schul-IT mit ID-Management und Lernplattform zur Nutzung von elternfinanzierten Tablets (Get-your-own-device) durch den Schulträger Landeshauptstadt Hannover. Referent: Hans-Jürgen Licht, Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Schule, Bereichleitung Schulmanagement

16 Uhr bis 16:45 Uhr

"Start-Up Podium + Pitch"

Als Abschluss des Startup-Tages auf der Didacta berichten Gründer und Gründerinnen, sowie Startup-Mentoren

Paneldiskussion: Wie bringen wir Digitalisierung voran?

17 Uhr bis 18 Uhr

"Didacta Startup Pitch Event"

didacta DIGITAL Forum

Das Programm von didacta DIGITAL wird regelmäßig aktualisiert. Einen aktuellen Stand finden Sie hier.

Mittwoch, 21. Februar 2018

10 Uhr bis 10:45 Uhr

"Bildungscloud - Vision, Konzept und die ersten Schritte"

Dieser Praxisvortrag beschreibt den Weg den die Stadt Wolfsburg hin zu einer Wolfsburger Bildungscloud eingeschlagen hat. Von der Vision bis zu den ersten zentralen Services (WLAN, Self-Service) die zur Verfügung stehen.

11 Uhr bis 11:45 Uhr

"Einfach digital Unterrichten mit interaktiven Flachbildschirmen, Apps & Co."

Interaktive Whiteboards sind seit über 20 Jahren in Klassenzimmern im Einsatz. Mit der fortschreitenden Entwicklung mobiler Technologien wie Smartphones, Tablets und Apps verändern sich die Anforderungen für den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge auch im Klassenzimmer. Welche Vorteile bieten die aktuellen interaktiven Flachbildschirme mit App-Unterstützung im Vergleich zu klassischen, interaktiven Whiteboards oder Projektoren? Stefan Wittmann, stellvertretender Schulleiter der Jacob-Curio-Realschule, zeigt auf, wie einfach digital gestütztes Unterrichten sein kann und welche Möglichkeiten sich durch das vernetzte Klassenzimmer ergeben. Die Jacob-Curio-Realschule steht unter der aktuellen Schulleitung vor allem für den innovativen Medieneinsatz im Unterricht und zählt seit 2010 zu den sogenannten kreidefreien Schulen.

Referent: Stefan Wittmann, stellvertretender Schulleiter der Jacob-Curio-Realschule

12 Uhr bis 12:45 Uhr

"Gut geplant ist halb gewonnen - Medienentwicklungsplanung und Medienbildung im 360° Ansatz"

Der ganzheitliche 360°Ansatz der Medienplanung für Städte und Kommunen wird in diesem Vortrag anhand der konkreten Umsetzung des MEPs der Stadt Hannover verdeutlicht. Die Vorteile eines ganzheitlichen Ansatzes für Schulen und Schulträger „digitale Pädagogik“ und einzusetzende Technologien kosteneffizient zu planen, zu organisieren und umzusetzen werden besprochen. Es geht um Herausforderungen und auch Lösungsmöglichkeiten. Zudem werden von Erfahrungen, Erfolgen und Fallen, von Seiten eines Schulamtes, zum Thema Medienentwicklungsplanung im Spannungsfeld von Amt – Stadt – Politik – Rechenzentrum – Schule – Lehrer - und Eltern berichtet.

13 Uhr bis 13:45 Uhr

"Qualifizierung und Schulentwicklung"

Podiumsdiskussion zum Thema

14 Uhr bis 14: 45 Uhr

"Private Endgeräte im Unterricht einsetzen (BYOD) - Ein Praxisbeispiel aus der Melanchthon-Schule Steinatal"

Als IT-Systembetreuer und Fachlehrer präsentiert Herr Michel am Beispiel der Melanchthon Schule Steinatal, welche Voraussetzungen an der Schule geschaffen werden mussten, um private Endgeräte effektiv und verantwortungsvoll im Unterricht einsetzen zu können. Beleuchtet werden Fragen zur technischen Konzeption und Umsetzung sowie zur Unterrichtsgestaltung. Welche Erwartungen können Lehrer, Schüler und Schulträger an die Nutzung privater Endgeräte in der Schule stellen? Wie wirkt sich die Umstellung auf den Unterricht aus? Wie sehen die weiteren Planungen an der Melanchthon Schule Steinatal aus?

Referent: Martin Michel Martin Michel, Fachlehrer und IT-Systembetreuer

15 Uhr bis 15:20 Uhr

"Best Practice- Gute Schule mit IT!"

Oft brauchen Schulen maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Anforderungen und besondere Themen – abhängig vom Schultyp, dem Medienkonzept der Schule, dem Alter der Schülerinnen und Schüler oder anderen Faktoren. Hier würden wir gerne einen Überblick geben, wie Ihre Schule neue Möglichkeiten der Informationstechnologie nutzen kann.

Referent: Stefan Döhler

15:30 Uhr bis 15:50 Uhr

"CLOUD & CO. – Sind Sie fit für die digitale Ausbildung?"

Durch die Digitalisierung verändert sich die Lernkultur und stellt Schulen, Unternehmen und Lerner vor neue Herausforderungen. Schulen kommen an die Grenzen ihrer Infrastruktur, Unternehmen wollen auch in der Ausbildung nicht den Anschluss verlieren und Lerner pendeln im Wechsel zwischen online-Leben und offline-Ausbildung. Als Unternehmen wollen sie digitale Lerninhalte in der Ausbildung einzusetzen und mit einem sinnvollen Konzept arbeiten. Auf dem Weg dorthin gilt es einiges zu berücksichtigen und eine Reihe von Fragen zu beantworten:
• Nur schick oder auch nützlich? Wie macht digitales Lernen meine Ausbildung wirklich effizienter? Und welche Synergien kann ich nutzen?
• Azubis, Ausbilder*Innen, Betriebsrat, Datenschutz – wen muss ich alles mit auf die Reise nehmen?
• Wann ist der Einsatz von digitalem Lernen eigentlich „erfolgreich“?
• Tablet, Handy oder PC – oder alle drei?
• Make or buy – auch eine Frage des Contents!
In diesem Vortrag erhalten Sie konkrete Anregungen und erfahren, welches Potential digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung hat. Wir erläutern wichtige Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Einführung und Nutzung von E-Learning, mit denen Sie ein optimal abgestimmtes Blended Learning-Szenario umsetzen.

Referent: Laura Hausmanns, Head of Customer Relations

16 Uhr bis 16:45 Uhr

"Partizipativ, sinnhaft, digital – Bildung von morgen"

Wie kann digitales Bildungsmaterial sinnvoll eingesetzt werden? Wie können Lerninhalte partizipativ vermittelt werden? Wie kann mit schülereigenen Geräten Unterricht gelingen?
 
Zu diesen Fragen hat Greenpeace ein innovatives, digitales Bildungsmaterial für den Schul-Unterricht entwickelt. Das Konzept enthält starke partizipative wie auch kooperative Ansätze und knüpft an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Das digitale, interaktive Material ist maßgeschneidert auf Unterrichtsbedingungen und Inhalte der Bildungspläne. Dieses neue Konzept will praktisch umsetzbare Impulse für einen modernen Unterricht auf BYOD-Basis anbieten.
Zudem ist das digitale Bildungsmaterial angelehnt an den Nationalen Aktionsplan „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (kurz BNE). Dieser wurde im Rahmen des Weltaktionsprogramms der Vereinten Nationen gerade aktuell von KMK, Bundesregierung wie auch Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt und verabschiedet. Da BNE daher zunehmend in den Bildungsplänen und im Schulalltag verankert wird, ist das digitale Greenpeace-Bildungsmaterial „Konsumspuren. Wie verändere ich die Welt?“ ein praktischer Beitrag und konkrete Handreichung für Lehrkräfte.

Referenten: Thomas Hohn (Greenpeace e.V.), Sappho Beck und Josef Blank (beta – Die Beteiligungsagentur)

Donnerstag, 22. Februar 2018

10 Uhr bis 10:45 Uhr

"Medienbildung: Zusammen wirken im Quartier! Starke Angebote durch Vernetzung im Stadtteil Vahrenwald/ Hannover!"

Am Beispiel des Stadtbezirkes Vahrenwald wird eine vernetzte Bildungslandschaft mit ihren quartiersbezogenen medialen Stationen gezeigt und der Frage nachgegangen „Wie können Akteure aus Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Kultur- und Freizeit- Senioreneinrichtungen, Beratungseinrichtungen zusammenarbeiten, um medienkompetentes Handeln zu befördern?“. Entlang der Lebensbiographie der Quartiersbewohner*innen und deren Medienkompetenzen werden Einblicke in die medienpädagogischen Aktivitäten und Ressourcen eines Stadtteils und den Mehrwert durch fließende Übergänge und Schnittstellen gegeben. Ziel ist es, methodische Zugänge aufzuzeigen, die es Mitarbeitenden und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erleichtern, sich dem digitalen Wandel anzunähern und mit seinen Möglichkeiten und Grenzen auseinanderzusetzen.

Heiko Idensen (Medien - Lernoase), Claudia Schulze ( Schulsozialarbeit), Patrick Ney (Senioren), Brigitte Dill (Bibliotheken), Claire Lütcke (Stadtteilkultur), Frank Woike (Sucht- und Drogenbeauftragter Bärbel Kuhlmey (Familienmanagement), Malte Clement (Fachbereich Schule)

11 Uhr bis 11:45 Uhr

"Dynamisch und Praxisorientiert mit LMS"

Der neue Rahmenlehrplan Berlin/Brandenburg fordert von Lehrkräften eine intensive Zusammenarbeit bei der Erstellung des schulinternen Curriculums (SchiC) ein. Verpflichtend ist dabei unter anderem die fachintegrative Einbindung von Medien- und Sprachkompetenz. Wie man bei einem solchen Mammut-Projekt mithilfe eines leistungsstarken und leicht zu bedienenden Lernmanagementsystems den Überblick über die Konzeption, Erstellung und Auswertung behält, wird anhand des Lösungsansatzes des Berliner John-Lennon-Gymnasiums erläutert.
Im praxisorientierten Vortrag werden die Prozesse der Planung des Schulinternen Curriculums über das LMS und dessen Potential unterschiedlicher Auswertungsmechanismen verdeutlicht sowie Beispiele zur effektiven Nutzung der Ergebnisse für die Unterrichtsplanung und -durchführung präsentiert.

Referent: Nico Tobias Wirtz, Lehrer und Koordinator digitaler Schulentwicklung am John-Lennon-Gymnasium Berlin

12 Uhr bis 12:45 Uhr

"Robotik und Schule"

Die Anforderungen der digitalen Bildung bereiten vielen Lehrern Sorge - darüber, was auf sie zukommt, welche Kenntnisse sie vermitteln werden müssen und wie sie sich diese aneignen sollen. Robotikwettbewerbe sind eine fantastische Möglichkeit für Schulen, Kindern auf spielerische und nachhaltige Weise praktisch angewandte digitale Bildung zu vermitteln. Die SchülerInnen finden gemeinsam kreative Lösungen für eine Problemstellung mit realem Bezug, zum Beispiel sollen sie ein Korallenriff vor Fremdeinwirkung schützen. Sie lernen, sich digitale Möglichkeiten an Hand von Robotern zu Nutze zu machen und setzen sich intensiv mit vielen Facetten rund ums Digitale auseinander. Wir möchten ein Wettbewerbsteam der FIRST LEGO League oder der World Robot Olympiad (beides bekannte Wettebwersveranstalter) mit ihrem betreuenden Lehrer einladen, ihr Projekt vorzustellen. Wettbewerbe sind nicht "Spielerei", sondern sie entfachen Begeisterung und potenzieren die Lernerfahrungen bei allen Beteiligten - Schülern, Lehrern, Eltern, Schule, Geldgebern. Wir wollen ein inspirierendes (und nicht werbliches!) Beispiel aufzeigen, wie einfach und mit wie vielfältigem Nutzen digitale Bildung in der Schulpraxis umgesetzt werden kann.

13 Uhr bis 13:45 Uhr

"Einsatz von digitalen Inhalten und Technologien im Unterricht
auch: Cloud – warum?"

Podiumsdiskussion zum Thema

14 Uhr bis 14:45 Uhr

"Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung"

Wie kann man die Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung erfolgreich einsetzen. Anhand von Beispielen aus der staatlichen Lehr- Und Versuchsanstalt in Heidelberg (Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Würtemberg) werden von erfolgreichen mobile Learning Szenarien berichtet.

15 Uhr bis 15:20 Uhr

"Digitale Ethik – neue Herausforderungen für die digitale Bildung"

Die Kinder von heute sind die ProgrammierInnen von morgen! Wie werden Kinder und Jugendliche auf ethische Fragestellungen einer digitalen Welt vorbereitet? Fernab von Medienethik werden wir heute bereits mit ganz anderen ethischen Fragestellung konfrontiert. Robotik in der Pflege, autonomes Fahren, ethische Standards für die Entwicklung von Algorithmen oder „Menschlichkeit“ von Sprachassistenten. Immer mehr dieser Fragen werden uns im digitalen Wandel begleiten. Kinder und Jugendliche wachsen mit der Digitalisierung auf und gestalten sie - aber auf Grundlage welcher gesellschaftsethischen Bauanleitung? Der Vortrag zeigt ein Denkmodell, wie Bildung und Gesellschaft sich diesem Thema annähert und Struktur für pädagogische Maßnahmen gibt. 

Referent: Björn Stecher, stellv. Geschäftsführer der Initiative D21

15:30 Uhr bis 15:50 Uhr

"Urheberecht und Schule"

Rechtskonforme Mediennutzung im Schulumfeld im Hinblick auf die Neuregelung der für Bildung und Wissenschaft relevanten urheberrechtlichen Schranken ab dem 01.03.2018.

Referent: Prof. Dr. Winfried Bullinger, Rechtsanwalt

16 Uhr bis 16:45 Uhr

"Didaktische Innovationen - Digitale Technologien für die schulisch Aus- und Weiterbildung"

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer mediatisierten Welt auf, in der sie ganz selbstverständlich digitale Medien nutzen und mit ihnen interagieren. Dabei spielen digitale Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) eine zunehmend größere Rolle. Mittlerweile verfügen diese Technologien zwar auch über die notwendige Reife für den schulischen Einsatz. Sie spielen aber kaum eine Rolle im Unterricht. Dies liegt unter anderem an den fehlenden Konzepten für die unterschiedlichen Fächer und Jahrgangsstufen.
Der Vortrag zeigt aus didaktischer und technologischer Perspektive das Potential von VR- und AR-Technologien für den schulischen Unterricht. Die ausgewählten Beispiele entlang der lebenslangen Bildungskette verdeutlichen, wie VR- und AR-Technologien so eingesetzt werden, dass ein fachlicher Mehrwert durch deren Nutzen erkennbar ist und der fachbezogene Kompetenzerwerb innovativ unterstützt wird. 

Referent: Prof. Dr. Julia Knopf (Universität des Saarlandes; Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe) 

Freitag, 23. Februar 2018

10 Uhr bis 10 :45 Uhr

Neues IT-System implementieren

Der Landkreis Lüneburg hat innerhalb eines Jahres 13 Schulen auf ein neues, funktionierendes IT-System mit IServ umgestellt. Der Vortrag ist ein Erfahrungsbericht inklusive Vorüberlegungen und Bericht aus der Zeit nach der Umstellung.

11 Uhr bis 11:45 Uhr

"Around the world, quest for new qualifications"

Der aus der Diskussion um die vierte industrielle Revolution in Deutschland geborene Begriff „Industrie 4.0“ hat sich auch bei den internationalen Partnern etabliert. Was heißt das für die weltweit dringend gesuchten Fachkräfte? Welche Kompetenzen und Qualifikationen brauchen  Menschen, um sich in der Arbeitswelt der Zukunft zurecht zu finden? Wie reagieren nationale Berufsbildungssysteme? Im Rahmen des Wissenschaftsjahres "Arbeitswelten der Zukunft" diskutieren Vertreterinnen und Vertreter führender Industrienationen die gemeinsamen Herausforderungen. In einem englischsprachigen öffentlichen Panel werden die unterschiedlichen Strategien auf ihr Adaptionspotential und ihre Transferierbarkeit erörtert.

Referent: Thorsten Schlich

12 Uhr bis 12:45 Uhr

"Kompetent mit digitalen Medien umgehen. Wissenswertes mit, über und in Medien"

 Instagram, Facebook & Co. sind fester Bestandteil im Alltag von Schüler*innen. Dass sie diese ständig nutzen, sollte nicht zu der Annahme verleiten, sie könnten auch kompetent mit ihnen umgehen. Initiativen des Bundes und der Länder bestätigen die Notwendigkeit einer umfassenden Medienbildung. Aber ab wann ist man eigentlich medienkompetent? Wieviel Medienwissen brauche ich? Von diesen Fragen ausgehend beleuchten wir in einem Impulsvortrag aktuelle Schlaglichter: Was sind die Megatrends unserer sich weiter digitalisierenden Gesellschaft? Welche Veränderungen wird es in der Mediennutzung in den kommenden Jahren geben? Was sind Filterblasen, Echokammern und Fake News eigentlich?

Referent: Christian Stein, Referent für Digitale Medien und Bildungskooperationen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

13 Uhr bis 13:45 Uhr

"Implementierung von IT-Infrastruktur an Schulen – DigitalPakt Schule und dann?"

Moderner Unterricht bedarf moderner Lehr- und Lernwerkzeuge. Geeignete Werkzeuge richten sich nach den Bedürfnissen ihrer Benutzer und an erforderlichen Standards aus. Standards in der Bauindustrie sind selbstverständlich. Bei der Modernisierung von Bildung existieren pädagogische Standards, oftmals fehlen jedoch Standards der unterstützenden Lehr- und Lernwerkzeuge sowie der Infrastruktur. Wie identifizieren wir den Bedarf für IT Infrastruktur an Schulen? Wie stellen wir sicher, dass sich vorhandene Infrastruktur und neue Infrastruktur bestmöglich ergänzt? Wie erheben wir Kostenpläne für am besten geeignete Werkzeugkategorien? Wie implementieren wir die identifizierten Werkzeuge? Über diese Fragen diskutieren Schulträger, Vertreter von Bildungsministerien und Vertreter der IT Industrie.

14 Uhr bis 14:45 Uhr

"Informatik mit Kindern entdecken"

Informatische Systeme sind Teil der kindlichen Lebenswelt. Sie verstecken sich in Waschmaschinen, Mobiltelefonen, Ampeln und vielen anderen Geräten. Schon Kinder im Kita-Alter interessieren sich brennend dafür, was dort passiert. Viele Pädagoginnen und Pädagogen haben aber Berührungsängste mit diesem Thema. In der Fortbildung "Informatik entdecken - mit und ohne Computer" lernen sie, wie sie sich der Informatik gemeinsam mit Kindern im Alter von 3-10 Jahren annähern können: Was ist ein Algorithmus? Wie sortiert ein Computer Zahlen? Was machen Pixel? Geräte kann man, muss man dafür aber nicht einsetzen.
 
Bei diesem interaktiven Publikumsdialog beantworten Michael Fritz, Vorstand der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, und seine Kolleginnen die Frage: Warum und wozu brauchen wir frühe informatische Bildung? Anhand praktischer Beispiele werden die zahlreichen Möglichkeiten illustriert, wie Pädagoginnen und Pädagogen gemeinsam mit Kindern ein erstes Verständnis für die Informatik entwickeln können.

Referent: Michael Fritz, Vorstand der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

15 Uhr bis 15:20 Uhr

"Gelingensbedingungen für mobiles Lernen"

- Gelingensbedingungen für mobiles Lernen aus Sicht von Kommune und Schule
- Vom Scheitern zum Erfolg (vom Laptop zum iPad an einem Gymnasium)
- Coding an einer Grundschule
- Mobiles 1:1 Lernen an einer OBS

15:30 Uhr bis 15:50 Uhr

"Einsatz neuer, digitaler Onlinemedien im Unterricht"

Schnell, einfach und optimal digitale Onlinemedien im Unterricht einsetzen und damit den Unterricht spannend gestalten. Eine Lehrkraft, die dies schon seit ein paar Jahren erfolgreich praktiziert, gibt Einblicke in ihre Vorgehensweise und teilt ihre Erfahrungen mit.

16 Uhr bis 16:45 Uhr

"Abschlusspanel: Didacta DIGITAL"

Samstag, 24. Februar 2018

10 Uhr bis 10:45 Uhr

"Zukunft der Bildung ohne Bildung der Zukunft?- Smart School 2030"

Mit dem Workshop soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema Zukunft der Bildung proaktiv und kollaborativgeschehen. Dabei werden neben Fähigkeiten wie Umgang mit Wandel und Komplexität, auch neue Kompetenzen des 21. Jahrhunderts methodisch vermittelt und angeleitet. Ziel ist es am Ende Visionen und Zukünfte unterschiedlicher Bildungsakteure zu entwerfen, die als gedanklicher Anstoß genutzt werden können, um aufzuzeigen, was sich am aktuellen Bildungssystem ändern muss.

12 Uhr bis 12:45 Uhr

"Programmieren im Unterricht – Tipps und Werkzeuge für den Einsatz in der Schule"

Wie können Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern programmieren? Im Vortrag stellen wir verschiedene Werkzeuge vor, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Es sind Empfehlungen für alle Schulformen dabei: von der Grundschule über weiterführende Schulen bis hin zu beruflichen Schulen. Werkzeuge allein reichen nicht, daher stellen wir auch geeignete Unterrichtsmaterialien verschiedener Anbieter sowie Möglichkeiten zur Fortbildung für Lehrkräfte vor.

Referent: Dr. Philipp Knodel, App Camps gUG

13 Uhr bis 13:45 Uhr

Zukunft der Bildung ohne Bildung der Zukunft? Smart School 2030

Mit dem Workshop soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema Zukunft der Bildung proaktiv und kollaborativgeschehen. Dabei werden neben Fähigkeiten wie Umgang mit Wandel und Komplexität, auch neue Kompetenzen des 21. Jahrhunderts methodisch vermittelt und angeleitet. Ziel ist es am Ende Visionen und Zukünfte unterschiedlicher Bildungsakteure zu entwerfen, die als gedanklicher Anstoß genutzt werden können, um aufzuzeigen, was sich am aktuellen Bildungssystem ändern muss.

Von didacta DIGITAL • 29.01.2018

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